Datenschutzangelegenheiten - H&M Deutschland wird wegen GDPR-Verstößen mit 35,2 Millionen Euro Geldstrafe belegt

Datenschutzangelegenheiten - H&M Deutschland wird wegen GDPR-Verstößen mit 35,2 Millionen Euro Geldstrafe belegt

Dienstag, 20 Oktober, 2020

 

Der Einzelhandelsriese H&M Deutschland wurde von der Hamburger Datenschutzbehörde zu einer Geldstrafe von 35,2 Millionen Euro verurteilt, weil er gegen die Allgemeine Datenschutzverordnung der EU verstoßen hat, indem er das Privatleben der Mitarbeiter in der Nürnberger Filiale übermäßig überwacht hat. Bestimmte Vorgesetzte missbrauchten ihre Befugnisse, indem sie ihre Mitarbeiter zu ihren Überzeugungen und ihrem Familienleben befragten. Diese Informationen wurden für die Entscheidung über ihre Anstellung verwendet, was das Gericht als schwere Verletzung der Bürgerrechte der Beschäftigten ansah. Die gesamte Datenbank mit Informationen über das Privatleben der Mitarbeiter wurde aufgrund eines Konfigurationsfehlers entdeckt, und das Unternehmen hat beschlossen, mit den Behörden zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass die volle Verantwortung für die ungerechten Praktiken in Nürnberg übernommen wird. 

 

 

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